Die gute Nachricht vorweg: Deutschlands Goalballerinnen haben theoretisch noch die Möglichkeit, bei der Goalball-EM in Rostock die Qualifikation für die Paralympics zu schaffen. Um das Ticket nach Tokio ging es auch beim internationalen Turnier in Fort Wayne (USA), allerdings scheiterten die deutschen Damen in der Vorrunde. Bei den Herren qualifizierten sich Litauen und die Türkei, bei den Damen China und die USA.

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Die Hanse- und Universitätsstadt Rostock ist vom 8. bis 13. Oktober erstmals Austragungsort einer Europameisterschaft in der paralympischen Sportart Goalball. Heute hat der Rostocker Nationalspieler und Organisationsleiter Reno Tiede über den Spielplan, den Start des Ticketverkaufs und weitere organisatorische Details informiert. Die deutsche Nationalmannschaft der Männer strebt als Vizeweltmeister von 2018 den Europameistertitel an. Für die Frauen geht es neben einer Top-Platzierung auch noch um die Qualifikation für die Paralympischen Spiele in Tokio 2020.

Oliver Hörauf wehrt einen Goalball ab
Oliver Hörauf © Oliver Kremer/DBS

Es war eine Mini-WM und eine wichtige Standortbestimmung auf dem Weg zur Heim-Europameisterschaft in Rostock: Deutschlands Goalballer haben beim hochklassig besetzten Intercup im schwedischen Malmö den zweiten Platz erreicht und damit ihre hervorragende Entwicklung der vergangenen Jahre unterstrichen. Die einzige Niederlage gab’s gegen Weltmeister Brasilien, dafür wurde Paralympics-Sieger Litauen bezwungen.

Dieses Turnier hat es in sich: Sowohl die Frauen- als auch die Männernationalmannschaft misst sich in  Malmö mit den Besten. Und das ist auch gut so. Schließlich dient die Teilnahme an dieser Veranstaltung auch zur Vorbereitung auf die Heim-EM vom 08. – 13. Oktober 2019 in Rostock.